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Adobe Flash vor dem Aus 09.01.2018

 

Das im Dezember 1982 in Kalifornien gegründete Unternehmen Adobe teilt mit, dass es die Entwicklung seines Flash-Players zum Ende des Jahres 2020 einstellen wird. Nutzer werden aufgefordert, auf andere Standards umzustellen. Auch Updates wird es zum Flash Player keine mehr geben.

Der Adobe Flash Player kam insbesondere in den Bereichen Interaktivität und kreative Inhalte zum Einsatz, vor allem von Videos bis zu Spielen und mehr im Internet. Mit der Zeit, als sich das Web entwickelte, wurden diese neuen Formate von der Community übernommen, bildeten in einigen Fällen die Grundlage für offene Standards und wurden zu einem wesentlichen Teil des Webs.

Da jedoch offene Standards wie HTML5, WebGL und WebAssembly in den letzten Jahren reifer geworden sind, bieten die meisten jetzt viele der Funktionen und Funktionalitäten, die Plugins als Wegbereiter haben, und sind zu einer guten Alternative für Inhalte im Web geworden. Im Laufe der Zeit haben sich Helfer-Apps zu Plug-Ins entwickelt. In letzter Zeit wurden viele dieser Plugin-Funktionen in offene Web-Standards integriert. Heute integrieren die meisten Browser-Anbieter Funktionen, die Plug-ins einmal direkt in Browsern und Deprecated Plugins bereitstellen.

Angesichts dieser Fortschritte und in Zusammenarbeit mit einigen seiner Technologiepartner - darunter Apple, Facebook, Google, Microsoft und Mozilla - hat Adobe daher das Ende von Flash angekündigt. Insbesondere wird Adobe Ende 2020 die Aktualisierung und Verteilung des Flash-Players einstellen und Content-Ersteller dazu anhalten, alle vorhandenen Flash-Inhalte in diese neuen offenen Formate zu migrieren.

Wie Adobe weiter mitteilt, werden verschiedene Branchen und Unternehmen rund um die Flash-Technologie - einschließlich Spiele, Bildung und Video – aufgebaut. Flash wird bis Ende 2020 von Adobe weiterhin unterstützt, damit Kunden und Partner Zeit haben, ihre Migrationspläne umzusetzen. Adobe wird weiterhin Flash für eine Reihe von wichtigen Betriebssystemen und Browsern unterstützen, die Flash-Inhalte derzeit über das geplante EOL unterstützen. Dies umfasst die Ausgabe regelmäßiger Sicherheitspatches, die Aufrechterhaltung der Betriebssystem- und Browserkompatibilität sowie das Hinzufügen von Funktionen und Funktionen nach Bedarf. Adobe arbeitet weiterhin eng mit Partnern wie Apple, Facebook, Google, Microsoft und Mozilla zusammen, um die Sicherheit und Kompatibilität von Flash-Inhalten zu gewährleisten. Zudem ist geplant, in bestimmten Regionen, in denen unlizenzierte und veraltete Versionen von Flash Player verteilt werden, aggressiver nach EOL Flash zu wechseln.

Adobe wird auch weiterhin eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer Webstandards einnehmen und aktiv an deren Weiterentwicklung teilnehmen. Dazu gehört, dass das Unternehmen weiterhin zum HTML5-Standard beitragen und an der WebAssembly Community Group teilnehmen wird. Zudem werden weiterhin erstklassige Animations- und Video-Tools bereitgestellt werden, wie Animate CC, das führende Web-Animations-Tool für die Entwicklung von HTML5-Inhalten, und Premiere Pro CC.

www.adobe.com