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Hilfe! Viren … 02.11.2017

 

Ein Virus ist immer unerfreulich. Befällt es denn PC, dann kann das ganz schnell sehr teuer werden. Auf rund 51 Mrd. Euro beziffert Bitkom Research in einer Studie aus dem Jahr 2015 den Schaden, der Unternehmen durch solchen Virenbefall jährlich entsteht. Wussten Sie, dass man dieses Risiko auch durch eine Versicherung absichern kann?

Natürlich sollte sich jedes Unternehmen so verhalten, dass gar keine Viren eindringen können. Aber es passiert leider ganz schnell - kurz nicht aufgepasst und es kommt zu einer sogenannten Cyber-Krisensituation. Schnell mal den Stick mit den Urlaubsfotos im Büro-PC eingesteckt, um den Kollegen die Bilder zu zeigen. Oder eine verdächtige Mail geöffnet, vielleicht auch noch weitergeleitet und schon befällt der Virus den PC. Daher hat er übrigens auch seinen Namen: Die Klassifizierung als Virus bezieht sich hierbei auf die Verbreitungs- und Infektionsfunktion wie in der Medizin.
Einmal gestartet, kann der Virus Veränderungen am Betriebssystem oder an weiterer Software vornehmen (Schadfunktion), mittelbar auch zu Schäden an der Hardware führen. Computerviren beeinträchtigen die Computersicherheit und zählen zur Malware.
Zu Cyber-Krisensituationen zählen aber noch weitere Fälle: Zum Beispiel das irrtümliche Mitschicken von Daten in einem Brief, das Versenden von Mails an einen falschen Empfänger oder der Verlust von Laptop, USB-Stick oder Smartphone. Passiert Ihnen nicht? Dann zählen Sie zur glücklichen Minderheit: 51 % aller in der Bitkom Research befragten Unternehmen waren in den letzten beiden Jahren von Datendiebstahl, digitaler Wirtschaftsspionage oder Sabotage betroffen. 28 % waren vermutlich, 21 % nicht betroffen.
Übrigens werden 60 % aller weltweiten Cyberattacken auf Unternehmen durch Insider verursacht, davon 44,5 % absichtlich! Treffen kann es also jeden. Es lohnt sich demnach durchaus, über einen Versicherungsschutz für solche Fälle nachzudenken. Der nennt sich dann Cyber-Haftpflichtversicherung (hier werden Ansprüche von Dritten, auch bei Verletzung von vertraglichen Geheimhaltungspflichten abgesichert) oder Cyber-Eigenschadenversicherung (sie deckt intern entstandene Schäden/Kosten ab).
www.knorr-vm.de