News
 
 

Sieben PCs für Pettstadt 04.07.2017

 

Hausaufgaben machen, im Internet surfen oder Textverarbeitung lernen: Sieben Rechner sind am 14. Juni in die Caritas-Jugendhilfe nach Pettstadt gegangen. Überreicht hat sie die Lunz Computersysteme AG an den Einrichtungsleiter Otto Bezold. Der bedankt sich für die Fortsetzung einer wunderbaren Tradition – denn Lunz hat der Jugendhilfe schon des Öfteren PCs gespendet.

Hausaufgaben machen, im Internet surfen oder Textverarbeitung lernen: Sieben Rechner sind am 14. Juni in die Caritas-Jugendhilfe nach Pettstadt gegangen. Überreicht hat sie die Lunz Computersysteme AG an den Einrichtungsleiter Otto Bezold. Der bedankt sich für die Fortsetzung einer wunderbaren Tradition – denn Lunz hat der Jugendhilfe schon des Öfteren PCs gespendet. 

Mit den sieben gebrauchten PCs ist der akute Mangel an Geräten erst einmal beseitigt. Eine Kollegin, Annelies Bartl, die bald in Rente geht, hatte persönlichen Kontakt zu Wolfgang Lunz, der im April letzten Jahres verstorben ist. Der Inhaber hatte immer wieder etwas gespendet. Bezold: „So entspricht Lunz unserem Motto: Caritas – Not sehen und Handeln – Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen! Im Sinne von ‚Firma Lunz hilft bei den Hausaufgaben‘, sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Denn Hausaufgaben schreiben, z.B. über Hausaufgabenportale, und das Lernen ohne PC ist heute kaum noch möglich – zudem lernen die Kinder Medienkompetenz.“ In der Pettstadter Einrichtung der Caritas-Jugendhilfe können nun die Mädchen und Jungen ihre EDV-Kenntnisse erweitern.

Die heilpädagogischen Wohngruppen, die Familienwohngruppe, die Erziehungsstellen und die Bereitschaftspflegefamilien sind eine Einrichtung der Jugendhilfe, in der Mädchen und Jungen vorübergehend oder dauerhaft wohnen und leben. Im Rahmen der Hilfe zur Erziehung begleitet die Caritas-Jugendhilfe Kinder und Jugendliche von 0 bis 21 Jahre, wenn die Betreuung, Pflege und Erziehung in der Familie durch Krisen, Konflikte, Krankheit oder Tod nicht mehr gewährleistet ist.

Ein Teil der Kinder und Jugendlichen finden in der Caritas-Jugendhilfe ein vorübergehendes Zuhause. In dieser Zeit klären die Pädagogen der Caritas-Jugendhilfe in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und den Eltern, ob die Kinder und Jugendlichen wieder in die eigene Familie zurückkehren oder in eine Pflegefamilie vermittelt werden. Ist beides nicht möglich, können die Kinder und Jugendlichen auch langfristig in einer der Wohngruppen, Erziehungsstellen oder in der Familienwohngruppe leben. Dort können sie selbständig werden, einen Beruf erlernen und ins Betreute Wohnen gehen.

Zwei der Wohngruppen, die Familienwohngruppe und die Erziehungsstellen befinden sich auf dem Land. Die Kinder und Jugendlichen leben dort eingebunden in die Dorfgemeinschaft. In Bamberg befinden sich am Jakobsberg insgesamt drei Wohngruppen; eine Wohngruppe ist speziell für Jugendliche. Eine weitere Jugendwohngruppe ist in der Innenstadt zu finden.

In der Inobhutnahmestelle in Pettstadt werden Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahre in Krisensituationen rund um die Uhr aufgenommen. Die Betreuung der jüngeren Kinder erfolgt über ein Netz von Bereitschaftspflegestellen. Dies sind Familien, die bereit sind, vorübergehend ein Kind bei sich aufzunehmen. Ziel der Hilfe ist es, die Krise zu entschärfen und für das Kind oder den Jugendlichen und dessen Familie die richtigen Weichen zu stellen. Speziell ausgebildete Familientherapeuten beziehen die Eltern je nach Auftrag des Jugendamtes in diesen Klärungsprozess intensiv mit ein.

www.caritas-jugendhilfe.de